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By Carsten Witter

Begriff und Reichweite des Verbots aufeinander abgestimmten Verhaltens (§ 25 I GWB a. F.) haben durch die Neufassung des GWB im Rahmen der Sechsten Kartellgesetznovelle eine neue Aktualität erfahren. Zentrales challenge bleibt dabei die Beurteilung des sogenannten bewussten Parallelverhaltens. Carsten Witter entwickelt rechtlich handhabbare Kriterien, um wettbewerbswidrige Verhaltensabstimmungen von rein marktmäßigen Vorgängen abzugrenzen und bestehende Nachweisprobleme zu lösen. Der Autor zeigt, dass bewusstes Parallelverhalten eine Unternehmensstrategie zur Abstimmung von Wettbewerbsparametern ist und daher als aufeinander abgestimmtes Verhalten betrachtet werden muss.

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Oktober 1967 um 8 % erhöhen. Die vier deutschen Firmen erhöhten die Preise fiir Farbstoffe zum 16. Oktober 1967 jeweils um 8 %, nachdem die ausländischen Firmen G. und F. die Preise fiir Farbstoffe ebenfalls um 8 % bzw. 12 % erhöht hatten. 34 Das Kammergericht9' teilte diese Ansicht jedoch nicht und hob den Beschluß des BKartA auf Dabei fiihrte der Senat aus, er sei nicht zu der Überzeugung gelangt, daß die betroffenen Farbenhersteller sich gegenseitig vertraglich zu einer Preiserhöhung verpflichtet oder aufgrund einer Ankündigung eines der Beteiligten mit dessen Unternehmen oder untereinander eine gleichförmige Preiserhöhung abgestimmt hätten.

23). • Das Modell konzentriert sich auf den Fall einer Preisabstimmung. Eine mögliche Konkurrenz über den Einsatz anderer Aktionsparameter bleibt dabei außer Betracht. • Das Problem, aufweiche Weise eine Verhaltensabstimmung zustande kommen kann, wird in dem Modell ausgeklammert. h. kommunikativ oder auch nichtkommunikativ) gelingen kann, ihr Verhalten zu koordinieren. DM Pm P.. ,-1- MC DM b S ATC d D g qm qw qm' (a) typische Firma Ausstoß Qm Qw (b) Industrie Figur I. Verhaltensabstimmung, um Preise anzuheben Ausstoß 20 Dem Modell liegen folgende Annahmen zugrunde: Untersucht wird ein einfach strukturierter Markt, auf dem eine große Anzahl von Firmen mit identischen Produktionskosten ein homogenes Produkt anbietet.

Vor der Betrachtung des Modells sei noch auffolgendes hingewiesen: • Wie sich schon aus dem Umstand der zweidimensionalen Abbildung ergibt, orientiert sich das Modell an einem statischen und nicht einem dynamischen Wettbewerbskonzept, genauer gesagt am Leitbild der vollständigen Konkurrenz. Es sieht sich damit den grundsätzlichen Vorwürfen ausgesetzt, die gegen dieses Wettbewerbskonzept vorgebracht werden (vgl. Fn. 23). • Das Modell konzentriert sich auf den Fall einer Preisabstimmung. Eine mögliche Konkurrenz über den Einsatz anderer Aktionsparameter bleibt dabei außer Betracht.

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