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Aile weiteren Anfiihrer bis hinunter auf die Ebene der pachakas hatten das Privileg, daB sie von der Gemeinschaft unterhalten wurden, die auch ihre Liindereien bebaute. Zu Ende der Inkazeit hatte sich eine sozial und politisch abgehobene Wankafiihrungsschicht herausgebildet, die ihren Status linear vererbte und in die spanische Kolonialzeit hiniiberzuretten imstande war (D'AItroy 1987:92). Wie steht es um die Ethnizitiit dieser politisch-sozialen Gruppe? Hier moB man auf ihre besondere Mittelstellung hinweisen, die sie zwischen den Inka als Gonnern und den Wanka, deren Abgaben, Arbeitsleistungen und Kriegsdienste sie organisieren moBten, bin und her jonglieren lieB.

Die nachste Stufe war die Dorfgemeinschaft, die unterschiedliche Gruppen in einem einheitlichen politischen und territorialen System zusammenbrachte, das Moglichkeiten der sozialen Artikulation anbot. Durch den Charakter der Dorfgemeinschaft als doctrina und die Abhaltung gemeinsamer Feste und Agrarzeremonien rund urn das rituelle Jahr wurde die kulturelle Integration noch starker gefOrdert. Als dritte Stufe der "Kanalisierung" von Identifikationsmoglichkeiten sind die Markte und die Kommunikation zwischen den Dorfgemeinschaften zu nennen, die aufgrund der beschriebenen okonomischen Bedingungen immer mehr expandierten.

Ein allgemeiner Grund hierfur mag der Zusammenbruch der groBen Kolonialreiche gewesen sein und die daraus resultierende Artikulation ethnischer Probleme, Interessen, Identitiiten usw. auf internationaler Ebene. Eine weitere Herausforderung stellte die amerikanische melting-pot-Diskussion dar und die Erkenntnis, daB die zahlreichen Einwanderer in Amerika sich zwar an den american way of life weitgehend anpaBten, aber was ihre ethnische Identitat anging, in je nach der Situation ganz differenzierter Weise reagierten.

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