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By Alfred Döblin

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Du reißt mir die Kledage kaputt. Wirst du se etwa berappen. Na also. « Als er sie nichtlosließ: »Ich krieg doch keine Luft, Dussel. « Sie war dick und langsam, klein, er mußte ihr erst die drei Mark geben, die legte sie sorgfältig in die Kommode, den Schlüssel steckte sie in ihre Tasche. Er mit den Augen immer hinter ihr her: »Weil ich nämlich ein paar Jährchen abgerissen habe, Dicke. « »Tegel. « Das schwammige Weib lachte aus vollem Hals. Sie knöpfte sich oben die Bluse auf. Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so lieb.

Ich hab mich ergeben, der Kaiser überreicht den Degen, der Kaiser muß ihm den Degen wiedergeben, das ist der Lauf der Welt. « Rummer di bummer, ich bin so weit gelaufen, ich bin da, ich sitz da. « Und gluppscht sie an und steht auf: »Weil sie mich rausgelassen haben, bin ich eben da. « Wie, will er sagen, aber kaut an seinem Zwirnsfaden, die Trompete ist zerbrochen, es ist vorbei, und zittert und kann nicht heulen und sieht nach ihrer Hand. »Was willst du denn, Mensch. « Da sind Berge, die seit Jahrtausenden stehn, gestanden haben, und Heere mit Kanonen sind drübergezogen, da sind Inseln, Menschen drauf, gestopft voll, alles stark, solide Geschäfte, Banken, Betrieb, Tanz, Bums, Import, Export, soziale Frage, und eines Tages geht es: rrrrrr, rrrrrr, nicht vom Kriegsschiff, das macht selber hops, – von unten.

Als dann einer, der aber der Liebhaber der Gänsemagd war, diese feine Frau umarmte, lief es ihm heiß über die Brusthaut, als wenn er sie selbst umarmte. Das ging auf ihn über und machte ihn schwach. Ein Weibsstück. [Es gibt noch mehr als Ärger und die Angst. Was soll der ganze Quatsch? ] Daß er daran nicht gedacht hatte. Man steht am Zellenfenster und sieht durchs Gitter auf den Hof. Manchmal gehen Frauen vorbei, Besuch oder Kinder oder Hausreinigung beim Alten. Wie sie überall an den Fenstern stehn, die Sträflinge, und kucken, alle Fenster besetzt, verschlingen jedes Weib.

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